
Che Guevara, neben Fidel Castro eine Hauptfigur in der kubanischen Revolution, hatte Evita nie in seinem Leben persönlich getroffen.
Mit einem "Kunstgriff" bedienen sich Loyd Webber und Tim Rice aber dieser Figur als Erzähler. Che sitzt im Kino und erfährt dort vom Tode Evitas.
Bühnenbild, Musik und künstlerische Umsetzung sind erstklassig.
Mit Worten vermag ich nicht zu beschreiben, wie toll die Aufführung war und welch hohe künstlerische Leistung von den Akteuren dargeboten wurde. Das war dem Hause Semperoper überaus angemessen. Einfach empfehlenswert!!!
Hier noch etwas zur Semperoper: Mit dem dritten Wiederaufbau bekam die Oper auch einen Anabu, in dem sich Garderoben und andere technische Räume befinden.
Die Fassade ist modern und nicht besonders aufregend, allerdings haben die Architekten an den Ecken diese Fresken vorgesehen. Während drei davon aussehen wie diese, hat die vierte ein Detail, das erst bei genauerem Hinsehen auffällt.
Diese Ecke des Gebäudes ist der ehemaligen SED-Bezirksleitung, dem heutigen Sächsischen Landtag, zugewandt. Böse Geister meinen, die Künstler wollten mit der ausgestreckten Zunge den Herrschenden eine Botschaft senden!
Ein schönes Wochenende wünscht
Der Brotbaecker